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(17.07.2009,
von Thomas Hempel)
WDR5-Wirtschaftsmagazin Profit am 11.07.2009 Autor: Karsten Zummack Sie heißen Chiemgauer, Edertaler oder Havelblüte: Regionale Währungen sollen dem Euro keine Konkurrenz machen, sondern ihn ergänzen – als Mittel zur Wirtschaftsförderung dort, wo sie gedruckt und ausgegeben werden. Zum Beispiel in und um Potsdam. Noch wandert natürlich vor allem der Euro in die Kasse des kleinen Ladens Q-Regio. Wie der Name schon andeutet gibt es hier vor allem Produkte aus der näheren Umgebung. Kirschen, Käse, Sanddornlikör, Eis. Ein Kunde lässt sich ein Brot für zwei Euro einpacken. Er könnte aber auch zwei Havelblüten bezahlen. Darauf weist ein Aufkleber an der Ladentür hin. Schließlich hat Geschäftsinhaber Uwe Kellermann dieses Regiogeld initiiert. Uwe Kellermann: "Unter Geschäftsleuten ist das so: Jeder, der sich bereit erklärt Havelblüten zu akzeptieren, der bekommt einen bestimmten Betrag Havelblüten zur Verfügung gestellt, und die kann er bei den anderen Teilnehmern ausgeben und kann damit Leistungen erwerben ... Das ist vom Prinzip her so eine Art Tauschring." Auch Privatkunden können bei Kellermann Euro in Havelblüten umtauschen. Das ist ein gutes Geschäft. Man bekommt für 100 Euro 105 Havelblüten. Durchaus ein Anreiz, bei einem der angeschlossenen 100 Dienstleister und Händler einzukaufen..
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