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(02.04.2008,
von Kay Behling)
Ein Bürgermeister ruft nach Kolonisten. Zwei Studenten bauen ihre berufliche Existenz mit Schnecken auf. Ein Heimkehrer züchtet Bisons imTagebau. Ein Rechtsanwalt experimentiert mit Geld. NEULAND. Mehr als nur ein Filmtitel. Der Begriff steht für kulturelle und wirtschaftliche Suchbewegungen jenseits der bekannten Konzepte, denen die Autoren filmisch nachgegangen sind.
Die Ausgangslage ist bekannt: Flächendeckend hohe Arbeitslosigkeit. Die Kommunen sind aussichtslos verschuldet. Zunehmend können Infrastrukturleistungen nicht mehr aufrechterhalten werden. Jährlich fließen Milliarden Euro in stärkere Regionen ab, dieMenschen ziehen hinterher. Neuland ist ein Reisebericht durch die ostdeutsche Transformations-Landschaft. Die Verdichtung von Realitätsfragmenten unterschiedlicher Akteure, von Pionieren und ihren Projekten. Eine Anregung, Neuland zu denken.
Wir zeigen NEULAND in Zusammenarbeit mit dem Thalia-Arthouse und der Heinrich-Böll-Stiftung am 13. April 2008 zur Matinee um 11 Uhr. Im Anschluss stehen der Regisseur Holger Lauinger und Protagonist Frank Jansky für Gespräche zur Verfügung. Ab 12.30 Uhr kann das Filmgespräch in lockerer Atmosphäre im Kino-Café Konsum fortgestzt werden.
Der Eintritt für den Film kostet lediglich 3,- €. Das Bio-Buffet kostet 14,- € / 11,50 € ermässigt.
Wir bitten um Reservierung unter Telefon (0331) 743 70 20 oder per Mail an info@thalia-arthouse.de.
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