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(07.02.2008,
von Muriel Herrmann)
Die regionale Komplementärwährung zirkuliert seit September 2006. Seitdem wurden 1,3 Millionen Berkshares von ca. 15.000 Bürger der Region gegen Dollar eingetauscht. Der Wechselkurs beträgt 90 Cent zu 1 Berkshare-Dollar – und umgekehrt.
In fünf regionalen Banken können Berkshares, regionales Geld, eingetauscht werden. „Es ermöglicht uns, gemeinschaftsbezogen zu bleiben und den Fußverkehr zu erhöhen, was geschehen ist.“ erläutert Georgann Farnum, Branch Manager der Niederlassung South Egremont der Salisbury Bank. Das Projekt wurde von der Schumacher Gesellschaft initiiert. Susan Witt, die Direktorin der Gesellschaft, erklärte, dass das Projekt ungenutzte Ressourcen offenlegt und Geschäftschancen deutlich macht: „Wir finden schnell die Löcher in unserer Wirtschaft. Zum Beispiel leben wir in einem Wald mit Hartholz, aber haben keine Möbelproduktion.“ In 300 Unternehmen kann man mit Berkshares zahlen. Die Geschäftsleute tragen den 10%igen Rabatt, wenn die Berkshares in Dollar tauschen. Trotzdem lohnt sich das Projekt für sie, da der Umsatz insgesamt steigt. Auch das soziale Netzwerk wird belebt. „Teil der Initiative war, Menschen zu überzeugen, persönlich zu zahlen und so persönlichen Kontakt mit Geschäftspartnern aufzunehmen,“ sagte Witt. „Wir nennen das slow money, wie slow food. Es ist gut für uns.“
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